Date: May 26, 2017

Collegium Hungaricum Berlin – The Culture-Window

[Deutsche Version siehe weiter unten]

Since november 2007 the Hungarian culture institute Collegium Hungaricum Berlin (CHB) has its home at Dorotheenstraße 12, behind the Humboldt University, with a view on the boulevard “Unter den Linden”. A location in the middle of the historic centre of Berlin, right next to the “Museum Island”. This modern building in a neo-Bauhaus style, designed by Peter P. plays with its façade with “laminarity” and contrast. It includes a 40 m² large panorama window with a rear projection. The ground floor room behind the 15 m² large front window communicates with the public space as well.

www.hungaricum.de

Technical Possibilities

The rear projection surface measures 7,10 x 5,70 m and is subdivided in three sections with a thin window frame. It is connecting the second and third floor of the CHB. The projection is using a 15.000 ANSI-Lumen Projector and is clearly visible from the boulevard “Unter den Linden”. Since it is facing south, the projections can only become visible after dawn. It is possible to use several common media and formats that run on a PC. Sound can become audible via, radio-controlled headphones.

The ground floor front window offers the possibility to perform live in the “restaurant” space behind and to show the live recordings just in time on the rear projection surface via the internal computer network.

Current Use

During several evenings Scenes from the Moholy-Nagy Galerie of the CHB become visible on the window screen. During Events the screen is used for simulcast to connect to the urban public space. For summertime the „Mojito-Screening“, an open-air cinema series is planned.

Model and Motivation

The idea of our “street-screening” is not a gimmick, yet a necessity. It derives from the character of our building, which is a result of the mission to bring culture out of its niche to the public. Large windows absorb the city and at the same time get the program of our institute across to the people of Berlin. This openness and exchange with the surroundings are our dialogue with Berlin, the communication and the absorption of culture our aim. Our house is projection surface and projector at the same time. Our urban screening on the one hand a metaphor for our intention and on the other hand its direct technical implementation.“ (János Can Togay, Director of the CHB)





Collegium Hungaricum Berlin – Das Kulturfenster

Seit November 2007 liegt das ungarische Kulturinstitut Collegium Hungaricum Berlin (CHB) in der Dorotheenstraße 12, hinter der Humboldt-Universität, mit direktem Blick auf Unter den Linden. Es ist ein Ort inmitten des historischen Berlins, in unmittelbarer Nähe der kulturträchtigen Museumsinsel. Der Neubau im Neobauhaus-Stil, entworfen von Peter P. Schweger, spielt in seiner Außenhülle mit Flächigkeit und Kontrasten, die Berliner Zeitung nannte ihn „Die weiße Kaaba“. Ein 40 m² großes Panoramafenster der Frontfassade dient als ganzflächige Rückprojektionsfläche. Der ebenfalls bespielbare Innenraum im Erdgeschoss, mit seiner großflächigen Fensterfront tritt zusätzlich in einen Dialog mit dem öffentlichen Raum.

www.hungaricum.de

Technische Möglichkeiten

Die Rückprojektionsfläche ist 7,10 x 5,70 m groß, unterteilt in drei Scheiben mit schmalen sichtbaren Rahmenrändern und liegt in der zweiten und dritten Etage des CHB. Die Projektion wird gesteuert durch einen 15.000 ANSI-Lumen-Beamer und ist gut von der Straße Unter den Linden aus zu sehen. Da dies die Südfassade des Gebäudes ist, kann die Projektion erst mit Einbruch der Dämmerung erfolgen. Zuspielfähig sind viele aktuelle Medien (u. a. auch BETA) sowie alle Dateiversionen, für die Software für den PC allgemeinüblich vorhanden ist. Tonübertragung ist ebenso möglich, funkgesteuerte Kopfhörer sind vorhanden.

Die grosse Fensterfläche im Erdgeschoss bietet die Möglichkeit, im von der Straße einsehbaren dahinter liegenden Raum des „Restaurant“ live zu agieren und das Bild per Hausnetzwerk simultan auf der großen Rückprojektionsleinwand zu zeigen.

Derzeitige Bespielung

An vielen Abenden sind auf dem Screen Szenen aus der hauseigenen Moholy-Nagy Galerie zu sehen, bei Veranstaltungen nutzen wir die Möglichkeit der Live-Übertragung in den Stadtraum. Für den Sommer ist ein „Mojito-Screening“ geplant, also Open-Air-Kino.

Modell und Motivation

„Die Idee unseres Street-Screening ist kein Gimmick, sondern eine Notwendigkeit. Sie entspringt aus den Beschaffenheiten unseres Gebäudes, und diese wiederum entspringen aus ihrer Mission, Kultur adäquat aus einer Nische heraus in den öffentlichen Raum zu holen. Große Fenster, die die Stadt einverleiben und die zur gleichen Zeit die Inhalte unseres Instituts unmittelbar der Stadt vermitteln. Diese Offenheit: das nach außen gekehrte Innere und die verinnerlichte Umgebung ist unser Dialog mit Berlin, das Vermitteln und das Aufnehmen von Kultur. Unser Haus ist Projektionsoberfläche und Projektor zugleich, unsere Streetscreening ist zum einem die Metapher unserer Bestrebungen und zum anderen ihre handfeste technologische Umsetzung.“ So János Can Togay, Direktor des CHB.