Date: Oct 1, 2016

Conference

October 17 and 18 2008, German Architecture Center, Berlin
(deutsche Version unten)

The conference is featuring and exploring media architecture as urban screens, a relevant issue for experts as well as for the concerned general public. Architectural issues and visions will be discussed especially in the context of the interconnected issues of content, infrastructure and financing/cooperation models. Considered reflections shall help prevent the emergence of a visual overload of our future cities. The conference will foster face-to-face contact and deepen the theoretical background of the issues addressed in the exhibition and workshop. Topics such as the following could be addressed:

The sustainable integration of digital moving images in the urban architectural landscape:

  • The changing perception of architecture and public space in the digital age
  • Relationships between developments in technology, site specificity and new content
  • Interactive design and networking tools for the communication with citizens

Achieving a balance between commercial, communal and cultural interests

Note: The working language of the conference is English.

See also the introduction





Konferenz

17.-18. Oktober 2008, Deutsches Architektur Zentrum, Berlin

Überall tauchen die Vorboten der medialen Stadt auf: fassadengroße Projektionen, urban Screens und Medienfassaden. Medienfassaden erreichen Alle: das sind unter anderem Stadtbewohner und -besucherInnen, VerkehrsteilnehmerInnen, ArchitektInnen, MediendesignerInnen, PolitikerInnen, die Werbewirtschaft, die Stadtgestaltung und verschiedenste Technologieerzeuger.

Zur Zeit gibt es weder ein einheitliches Begriffsinstrumentarium, noch ausdifferenzierte Codes in der Gestaltung und auch kein etabliertes Rezeptionsverhalten für Medienfassaden. Ähnlich wie bei der Einführung des Films oder moderner Baumaterialien, ist heute im Bereich der Medienarchitektur eine Phase zu beobachten, in der sich Hoffnungen, Träume, Ängste und Vorurteile wechselseitig überschlagen. Radikale Umwälzungen für etwas, das heute noch als lokal spezifisches Stadtbild bezeichnet wird, ist die Folge. Ortsbezogenheit, Verortung, Lokal-Global genauso wie Privat-Öffentlich Gewichtungen geraten außer Kontrolle. Screens sprengen ihren ursprünglichen Maßstab, heterogene Bildinhalte überschlagen sich, ehemalige Beobachter werden zu User und Co-Produzenten.

Die Konferenz setzt sich zum Ziel spezifische Diskussionsthemen anzuregen und Lösungen einzufordern um eine von allen Beteiligten akzeptierte Praxis herausbilden. Es gilt die Entwicklung eines neuen urbanen Massenmediums mitzugestalten.

Künden sie als Vorboten der Media-City den kommenden Standard einer Urbanität der digitalen Bilder an?

Werden Medienfassaden zu einer Simplifizierung des urbanen Lebens beitragen? Visuelle Umweltverschmutzung oder Stadt als Bilderraum? Bereicherung des Sozialraumes Stadt oder brutale Überforderung der menschlichen Wahrnehmung? Werden sie, ob ihrer ‚Bigness’ und ‚Intensification’ Informationen in einer neuen Klarheit, Überzeugungskraft und Suggestion vermitteln? Hoffnung für die Kunst und neues Ausstellungsformat oder omnipotente Werbung? Verdichten und intensivieren von urbanem Erleben oder totale Zerstreuung im Banalen? Künden sie als Vorboten der Media-City den kommenden Standard einer Urbanität der digitalen Bilder an? Werden Medienfassaden zu einer Simplifizierung des urbanen Lebens beitragen? Visuelle Umweltverschmutzung oder Stadt als Bilderraum? Bereicherung des Sozialraumes Stadt oder brutale Überforderung der menschlichen Wahrnehmung? Werden sie, ob ihrer ‚Bigness’ und ‚Intensification’ Informationen in einer neuen Klarheit, Überzeugungskraft und Suggestion vermitteln? Hoffnung für die Kunst und neues Ausstellungsformat oder omnipotente Werbung? Verdichten und intensivieren von urbanem Erleben oder totale Zerstreuung im Banalen?

Die Konferenzsprache ist Englisch.